Sonntag, 16. November 2008

„Bitte nehmen Sie die Plätze ein! Der Film beginnt in 5 Minuten“

Aber das Kino ist leer. Die einzigen Menschen die da sind bin ich, der Gast und das Personal. Ich weiss nicht wie ich in diesem Kino gelandet bin aber ich besitze eine Karte zu diesem einen Film, den sie spielen. Das Kino ist ziemlich heruntergekommen. Der Boden ist verdreckt und an den Wänden zieren Risse.

Na gut. Ich mache mich mal auf den Weg in den Kinosaal. Ich setze mich nieder in einen der gepolsterten, mit dunkelroten Samt überzogenen Sitze. Keiner ist da. Deshalb mache ich es mir natürlich auch schön bequem und schlage meine Beine über, welche ich lässig auf der Lehne des vorderen Sitzes platziere. Das Licht ist ziemlich schummrig. Liegt vor allem daran, dass gewisse Deckenlampen kaputt sind. Aber egal, ich mag es so.

Die Lichter gehen langsam aus und der Film beginnt.

„Wie lange geht er eigentlich?“, frag ich mich…aber nirgends konnte ich eine Information über die Spieldauer entnehmen.

Düstere, traurige Musik erschallt den Raum sowie waren auch die ersten Bilder zu sehen.

Aha!, ich bin wohl in einem Schwarz-Weiss Film gelandet. Immer nur alles Schwarz-Weiss…dass Leben hätte mehr Farbe nötig, aber na gut, weiss ja nicht wo ich bin und wie ich da wieder rauskomme. Gucken wir die Sache halt an.

Der Film zeigt ein blondes junges nicht wirklich schlankes Mädchen, die aus einen vierköpfigen Familie stammt. Zudem scheint sie ein bisschen verschüchtert zu sein…sitzt immer Alleine in der Gegend rum auf dem Schulplatz und isst ihr Pausenbrot. Der Film spielt irgendein HipHop Lied:

„Selbstvertrauen aufbauen ist streng verboten!
Schon wandern kleine Seelen ins Reich der Toten
Weil sie nicht verstehen, was sie sehen
Weil man ihnen nicht gibt, wonach sie sich sehnen
Alles kann nur besser sein, und sei es nur der Tod
Als lebenslanges Warten auf Erlösung aus der Not!“

Komischerweise kenn ich das Lied, obwohl ich das Gefühl habe, es noch nie gehört zu haben. Es heisst „Ich will euer Leben nicht!“ und stammt von Basis. Muss ein verzweifeltes Kind sein, dieses blonde Mädchen…die scheint echt verlassen zu sein….und wieso habe ich das Gefühl dass sie mir direkt in die Augen sieht? Die soll aufhören mich zu belästigen. Dass ist doch zur Hölle nur ein Film!!

„Jahre später…“, ist es in Worten auf der Filmleinwand zu entnehmen.

Die Musik wird still. Still und schwer.

Das Bild ist immer noch schwarz-weiss. Aber ich kenne den Ort! Es zeigt den Zürcher Hauptbahnhof und da ist auch wieder dieses Mädchen! Aber scheinbar scheint sie jetzt herangereift zu sein. Sie trägt schwarze Kleidung…ein bisschen Kajal unter den Augen sowie ist sie jetzt alles andere als Blond. Weiblicher und schlanker ist sie geworden, wirkt aber sehr verloren so Alleine mit dem Kopfhörer im Ohr.

Sie steht mitten in der grossen Bahnhofshalle. Die Menschen stressen nur so an ihr vorbei. Keiner nimmt Rücksicht auf irgendwen. Sie aber auch nicht. Denn die Menschen, rufen aus, beschimpfen sich, rennen einander ins Gepäck rein. Sie, sie läuft und läuft und läuft…als würde sie durch die Menschen hindurch laufen. Ihr scheint der Menschenauflauf egal zu sein. Sie hat sich inzwischen eine Zigarette in den Mund gesteckt und lauscht weiter sehr laut und intensiv ihren MP3-Dateien.

„Are we living on a razor?
Is this predestination?
I’m confusing what is real, what is real
Something, something is controlling
Calling, crawling in my skin
I say, is there someone else?
someone else?“

Gut so, denke ich. Die Spinner machen einem ja sowieso nur das Leben schwer.

Aber den Song kenne ich schon wieder! Ich weiss dass das Coincidence von Exilia ist. Nur hören tu ich das Lied normalerweise nicht. Keine Ahnung, woher ich auch diesen Song kenne.

Ich hoffe mal die Kleine hat kein Mist im Kopf. Einen kurzen Augenblick hatte ich wieder das Gefühl, sie schaut mich an….aber das geht ja nicht…sie ist ja die Darstellerin in einem Film!!

Szenenwechsel.
Schwarz Weiss.
Ein Bett.

Es liegt jemand im Bett. Sie bewegt sich nicht wirklich. Die Augen sind offen, aber sie starren ins Leere. Ich erkenne wieder, dass es Mädchen von vorhin ist.

Es ist still. Keine Musik, nichts.

Diese Stille wirkt aber auf mich extrem Ohrenbetäubend.

Sie scheint wohl sehr müde zu sein.

Aber plötzlich zuckt sie auf wie ein Puppenspieler an Ihr gezogen hat.

Sie schaut mir direkt in die Augen und schreit.

Sie schreit aus Leibeskräften.

In der rechten Hand hält sie ein Sackmesser in die Luft.

Mich drückt es in den Kinosessel zurück vor Schreck.

Sie spricht zu mir, fleht um Hilfe, ich soll sie retten,..

Aber das ist unmöglich!

Es ist ein Film!

Sie kann doch nicht mir reden!

Ich schreie durch den ganzen Saal, dass Sie nicht Alleine ist!!

Aber sie hört mich nicht.

Es wird still. Ich weine lauthals…

Logisch kann ich ihr nicht helfen. Es ist ja ein Film! Verdammt nochmal!

Ein Film…wieso heul ich?

Ist ja nicht das wahre Leben…es ist es nicht!

Ich weine stille Tränen…konnte ihr wohl nicht helfen.

Der Film läuft aber noch weiter.

Aber ich hange nur noch völlig fertig im Kinosessel…

Bin hilflos mir selbst ausgeliefert.

Weiss nicht warum ich hier bin.

Weiss nicht wo ich hier bin.

Ich will einfach weg….weg aus diesem Alptraum.

Aber ich muss mir wohl den Film dieser Dame ansehen.

Scheint mein Schicksal zu sein.

Ich hoffe mal dass es ein Ende geben wird.

Und hoffentlich wird wenigstens dieses Ende gut.

Freitag, 22. August 2008

Ja oder Nein? - Das schwarz-weiss Denken

So, schreiben wir mal wieder was! Vermutlich wirds ein völlig sinnloser Eintrag werden, aber egal. Mülldeponie soll ja gut sein.

Kann mir Jemand erklären, wieso man das Leben an einem Tag toll finden kann und an anderen Tagen total scheisse und für sinnlos erklärt?
An den normalen und guten Tagen kann man nicht verstehen, wieso man das Leben als sinnlos bezeichnen kann an den schlechten Tagen.
An den schlechten Tagen kann man nicht verstehen, wieso man das Leben jemals gut gefunden hat.
Und wieso können kleinste negative Reize einem den ganzen Tag oder mehrere Tage versaueren?
Warum?
Wieso habe ich das Gefühl niemals ICH zu sein, weil diese verschiedenen Arten von Tagen zwei total unterschiedliche Persöhnlichkeitszüge in mir hervorufen?
Bin ich die Lebensfrohe?
Bin ich die Trauernde?
Liebe ich das Leben?
Hasse ich das Leben?
Ist es sinnlos zu Leben?
Ich könnte alle Fragen mit Ja und Nein beantworten...Ja und Nein...Weil ich mich nicht verstehen kann..
Ich weiss das beide Seiten extrem stark sind, aber ich glaube meine positive Seite ist ein kleinwenig stärker..

Es ist einfach nur ein unschönes Gefühl, das Leben dauernd toll und scheisse zu finden im groben Wechseltakt...könnte vielleicht Jemand mal das Metronom auf der guten Seite anhalten? Oder zumindest in der Mitte?

Ich habe gestern beim Entrümpeln noch einen wunderschönen Text gefunden, der seinen Platz hier verdient hat. Weil es in gewisser Weise mein Lebensmotto ist, nur halte ich es leider selbst viel zu wenig ein. Der Text ist zwar extrem kitschig aber egal:

Du kannst es schaffen,
wenn Du nur an Dich glaubst.

Manchmal im Leben gibt es Phasen,
da zweifelst Du an Deinem Können.

Du glaubst, es gibt keine Perspektiven
und keine Zukunft.

Glaube an Dich und das Leben.

Denke positiv
und Du wirst einen Ausweg finden.

Du bist manchmal verunsichert
und hast kein Selbstvertrauen mehr.

Du weisst nicht,
ob Du neue Wege einschlagen sollst
und wie die Zukunft aussieht.

Ich weiss, Du bist stark genug,
um alle Zweifel zu besiegen.

Glaube an Dich so wie ich
an Dich glaube und Du wirst
Deine Ziele erreichen.

Der Text hängt jetzt an meiner Spiegelwand :)

Sonntag, 10. August 2008

Reality

Wo ist die Realität? wie sieht Sie aus?
Existent ist Sie...fühlen kann ich sie auch.
aber ich glaube gewisse Personen aka Eltern wollen einem dauernd eine Gehrinwäsche verpassen.
Ich werde diesen Worten nicht mehr trauen.
Früher habe ichs getan.
Aber heute nicht mehr..
Es ist schwer dem ganzen Stand zu halten.
Ich will nur noch raus aus diesem Haus
am Liebsten für eine gewisse Zeit lang meine Familie nicht mehr Familie nennen.
Mich verstehen wollen sie nicht,
denn ich lebe ja angeblich in einer Traumwelt.
Meine Schmerzen bilde ich mir ja nur ein.
Wenn man die Eltern nicht voller Freude anlacht ist man eine scheiss Tochter
Fragen wieso man keinen Grund zum Lachen hat kann man ja nicht
Wir Kinder machen Alles falsch
Sie haben stehts Recht
Wir bringen das Pech
Wir sind verantwortlich
Mit mir reden können Sie nicht
Aber die heile Welt meinen Freunden vorspielen
Die beste Freund/in meiner Freunde spielen
Das Leben der Anderen ist viel wichtiger
Wies den eigenen Kindern geht, ist egal
Sie sind ja das Böse, das Pech
Die Andern sind ja so arm...
aber dass Problem bei Euch selbst suchen könnt ihr nicht!
Immer sind andere Schuld
Und eure Probleme wollt ihr nicht wahrhaben..
Ich mag das nicht mehr mitmachen..
Ich geh kaputt..
Ich bin Allein..
und werde nur einsamer, wenn ich deren Worheite doch mal Glauben schenke..

Wahres Leben...erlöse mich doch endlich aus diesem Gefängis..
Meine Hoffnung ist da...aber sie schrumpft stetig...
Der Ausbruch wird schmerzhaft...aber ich hoffe,
dass ich bis zu dem Zeitpunkt nicht schon zu kaputt gegangen bin..
Sonst hat mein Traum & meine Hoffnung verloren..

Montag, 4. August 2008

Einsamkeit

Schlagendes Herz…

Umgeben von eisiger Kälte..

Der ewige Winter scheint einzubrechen

Der finale Beginn..

Nur einen Moment entfernt…

Kristalle setzen sich an der Herzwand an

Kristalle…ein Zeichen von fehlender Wärme

Ein Zeichen der Not

Schlagendes Herz wird langsamer

Träume beginnen zu sterben

Träume der Liebe

Träume der Harmonie

Das Eis beginnt zu wachsen

Der Herzschlag..

Dadurch kaum noch hörbar..

Die Flamme der Seele erlischt..

Stillstand tritt ein..

Und Kälte hat gesiegt.

Freitag, 1. August 2008

Freundschaft

Aloha Welt da draussen

Mir ist was klar geworden seit der letzten Therasitzung:

Ich weiss für mich nicht im Herzen was Freundschaft ist. Mal liebe ich Alle, mal hasse ich Alle...dass man Jemand mal weniger gern hat als wen Anderen aus irgend einem Grund ist mir klar.
Aber bei mir fällt das Alles immer ins Extreme.

Ich lebe dauernd mit der Angst, dass mir Alle davon rennen würden. Deshalb fällt es mir auch schwer, mal wütend zu werden sondern schlucke lieber Alles runter. Zudem hasse ich Konflikte.

Ich glaube nicht an die ewige Freundschaft, weil vorhin immer Alles in die Brüche gegangen ist und ich immer wieder von Neuem alleine dastand. Mich kann mir wenigstens Niemand wegnehmen. Niemand kann das..!

Vielleicht ist das ein Grund wieso ich mich dauernd auch in Gesellschaft alleine fühlen kann...weil ich in meinem Herzen keine Freundschaft & Liebe annehmen kann aus Angst, diese Dinge zu verlieren.

Es fällt mir deshalb auch schwer, meine innersten Gedanken mit Jemanden zu teilen, weil ich das Gefühl habe, die Menschen würden mir davon laufen...

Weil jedes Mal als ich offener wurde, liefen mir kurz darauf die Leute davon...

Ich hoffe diese Sache ändert sich eines Tages, weil es ist für mich nicht einfach, genauso für meine Freunde & Kollegen..

Es tut mir Leid, all diese Zeilen zu schreiben...

Nahrungsbatterien

Ich hasse Essen!

Es macht einem nur hässlich...

Früher habe ich immer gern gegessen um trost zu bekommen...die Pfunde haben sich natürlich bemerkbar gemacht an meinem Körper...vermutlich hasse ich sie wegen dem so...weil es Frustpfunde sind!!

Heutzutage neige ich eher zur Appetitlosigkeit. Esse eigentlich nur, wenn ich merke, dass mein Körper anfangt schwach zu werden oder zur Vorbeugung von Schwächeanfällen.
Der Genuss ist noch selten da, aber es gibt ihn manchmal doch noch.
Was mich am meisten stört, dass mir das Essen so gut wie gar nicht mehr schmeckt und deshalb extrem lange brauche, bis ich mal weiss, was ich kochen will oder kaufen gehe.

Und manchmal esse ich einfach obwohl ich keinen Genuss & Appetit verspüre...logischerweise geht es mir nach solch einer Situation nur noch schlecht...

Der Grund wieso ich diesen Eintrag schreibe?
Weil ich mir gerade wieder was zu Essen machen muss, aber eigentlich gar nicht Essen will...

Donnerstag, 31. Juli 2008

Gnääh

Arrgh...seit wann dürfen Firmen als unbekannter Teilnehmer anrufen?? Dann ermahnt mich dieser Mensch von der A. auch noch, dass man nicht mit "ja?" abnimmt.

idiot.

Mittwoch, 30. Juli 2008

stille Gedanken an die Gegenwart

Still ist es um mich geworden..
man hört nur noch das Rauschen des Windes..
Wie er eine kühle Brise durch die heissen Tage trägt..

Ich hinterfrage mal wieder den Sinn des Lebens,
was ich hier denn eigentlich so mache...
Das Leben ist komisch...
irgendwie hat es mir besser gefallen als ich was machen musste..
Und jetzt?
Nur die Leere ist momentan Konstante meines Lebens...
Ach ich wünschte ich hätte ein Lebensziel...
In der Vorstellung gestaltete sich die "Arbeitslosigkeit" leicht,
in der Realität - genau jetzt - verliert Alles seinen roten Faden...

Ich höre den Wind atmen,
die Welt schreien,
meinen Körper...schreien

Dunkler Nebel erfüllt meine Seele,
wünsche mir doch nur ein wenig Nähe gegen die Einsamkeit.
Hab ich je gelebt oder lebe ich überhaupt noch???

Dienstag, 29. Juli 2008

Wechselbad

Ich will nicht fühlen....und ich will Morgen nicht....argh...doofes Wechselbad..

Wieder ne Songentdeckung:

Schock - Wenn die Sonne erlischt

die sonne erlischt
die nacht bricht herein
endlose stunden
ich fühl mich allein
ich sitze am boden
stelle sinnlose fragen
verfluche die welt
doch niemand hört was ich sage

die augen geöffnet
ich starre ins nichts
fühl mich überflüssig
aussortiert
ich spür den regen
in meinem gesicht
versuch mich aufzurichten
doch ich kann es nicht

ist da jemand der mich sucht
ist da wer der mich verflucht
ist da jemand der mich hält
wenn der regen auf mich fällt

Das Ende ist schon bald in Sicht

Alle Aufgaben erledigt,
Meinen Abgang organisiert..
und nun steh ich vor einem schon fast leeren Arbeitsplatz...
die einzige Farbe die noch vorhanden ist, spiegelt vom Desktop und meiner pinken Teetasse nieder...

Ich habe mich überfuttert in Webcenter...es gab Schokoladekuchen, Cherrytomaten, Oliven und Tête d' Moine .

Ansonsten sitze ich nur noch meine Zeit ab...und wenn man nichts zu tun hat, fängt man an zu denken...deshalb benutzen wir diesen Blogeintrag zur Gefühlsunterdrückung.

Adios ihr Lieben

Montag, 28. Juli 2008

Nein, Nein Nein!

Tod der Grossmutter meiner Unterstiftin...
Und ich weiss nicht wie ich ihr zur Seite stehen kann...
Ich habe das Gefühl wenn ich meine Gefühle zulassen würde..
Würde ich schreiend am Boden liegen...
Und ich habe mich noch darüber aufgeregt am Freitag, weil sie einfach nicht erreichbar war, um mit ihr Mittag zu machen...

Sonntag, 27. Juli 2008

...

endless emptiness...I hate it!!

Keep on breathing

live is strange...

Aber ich bin dankbar ich zu sein, auch wenn ich mich & mein momentanes Leben nicht ausstehen kann!

Vorhin war ich noch völlig weggetreten, war nicht mehr in dieser Welt zuhause...wollte Weinen...konnte aber nicht mehr...wollte mich durch Schmerz ins Leben zurück holen...durfte ich aber natürlich nicht!

Die Ruhe, die Nacht, die Welt...einfach nur schön. Vor allem wenn Menschen trifft, die man nicht erwartet. Man beginnt zu leben, die Realität zu spüren, die Facetten des schönen Lebens zu entdecken.

Ich werde geliebt, auch wenn ich einsam bin..

Fluch auf die Einsamkeit!!

Samstag, 26. Juli 2008

Another lovely video & song

just look at it:

Sadness& Happiness

Hmm...ich habe mich gerade in ein Lied verfangen:


Es läuft in meiner Playlist auf und ab...

Es ist total komisch, ich war gestern Abend plötzlich total gelöst und glücklich...Ich kannte dieses Gefühl seit mehr als einen Monat nicht mehr..Heute gab es etwas zwischen gut drauf sein, dann Angstattacken und Absturz & kurz vor dem Heulen..danach Rückzug und Meidung von Konfrontationen mit Menschen..plötzlich war wieder Unbeschwertheit & Glück vorhanden...und jetzt aktuell Nachdenklich...

Glücklich war ich beim unbeschwerten Zusammensein & Pläuderln @ St.Gallerhof..Thank You Mephi & Xera!!!

Donnerstag, 24. Juli 2008

Glashülle

Uahh...dass war ein Tag! Nur reden, reden und nochmal reden...es wurde mir definitv zuviel. Jawohl!

Wie es mir geht? Keine Ahnung...ich war glücklich...jetzt bin ich normal...mit so nem blöden Gefühl dass einem den Körper vom Kopf wegschlagen will..

Mein Nähobjekt geht voran aber irgendwie bin ich demotiviert...ich wär nämlich schon längstens fertig...

Eigentlich bin ich glücklich...wieso fühle ich es dann nicht?? Das Einzige was ich fühle ist ein Emotionsstau, den ich nicht entziffern kann...

Hm was ich Heute noch gelernt habe...ich spiele meine Arbeitsrolle zu perfekt...Ich denke und fühle zwar wie Ich auf der Arbeit...aber den Menschen, den meine Arbeitskollegen kennen ist nicht das!!
Ändern kann ich es nicht mehr...hat für diese eine Woche auch keinen Sinn mehr...eigentlich bin ich viel weiter, offener, herzlicher usw. als sie mich sehen können...was für ein kaltes Biest schein ich wohl zu sein?
Aber wie gesagt...fragen muss ich das eigentlich nicht mehr...

Irgendwie fantasiert mein Kopf Dinge vor...ich würde die Gedanken gerne zu Papier bringen...nur ist das sehr schwierig, wenn man nicht weiss, was man fühlt...nur dass es sich negativ anfühlt aber glücklich ist damit, was man Heute alles erreicht hat...das passt einfach nicht zusammen...

Donnerstag, 17. Juli 2008

Agressionsproblematik

It hurts to feel
It hurts to hear
It hurts to face it
It hurts to hide
It hurts to touch
It hurts to wake up
It hurts to remember
It hurts to hold on

Also:

Nennen wir es das Kapitel der Agressionsproblematik! oder so

Auftauchen der Agression

Bei durchsuchen der Stellenbörsen nach passenden Stellen
Uah wie ich das hasse! Ich kann 15 Minuten suchen...spätestens dann kleb ich an der Decke, weil dass was ich brauche, gibt es nicht! Und in der heutigen Zeit schein ich wohl mit NUR einer 4-jährigen Lehre nichts Wert zu sein...danke auch lieber Arbeitsmarkt!


Meine Familie
Die nicht versteht und auch nicht verstehen will was der Alltag momentan für mich bedeutet...Aber wenn ich eine Stelle habe, ist mir Alles egal, dann sollen sie doch jammern wenn sie wollen....weil ab dann kann ich mir ein unabhängiges Leben leisten...endlich!!

Arbeit
Ich scheine wohl nur noch der Oberbimbo zu sein...seit etwa 2 Monaten stehe ich auf deren Abschussliste...das Tagesgeschäft ist ein Fremdwort für mich geworden...Es heisst nur noch Hilfstrottel zu spielen...und irgendwie gehe ich in der Menge unter...ich glaub die merken erst, dass ich nicht mehr da bin, wenn ich weg bin...


Turn my head

The hurt's relentless
The hurt of emptiness
The hurt of wanting
The hurt of going on
The hurt of missing
The hurt is killing me



Analyse*~*~~

Also in 80% der Fälle hasse ich mich selbst...in 20% der Fälle - so wie heute - bin ich einfach nur sauer...aber wieso? Ich weiss es nicht...

Ich habe das Gefühl jede kleinste Unregelmässigkeit in meinem Leben lässt mich hochgehen..
Dass irgendwie sicher jeden zweiten Tag...und dass ist jetzt die
3te Woche...

Das komische ist, dass es sich eigentlich dauernd um Aggression handelt, und nicht um das Gegenteil...wie sonst immer.

Gut, ich war auch schon lange nicht mehr so
emotional wie jetzt...mein Herz hört jedem gerne zu...mein Herz will jedem zur Seite stehn...nur die Kraft hat es glaube ich nicht...
Zudem kann ich an einem Tag extrem glücklich sein aber am Abend total down...

Ich lebe momentan dank der Naivität...würde ich den Leuten für den Moment nicht glauben was sie mir sagen, würd ich nur noch schwarz sehen...oder wär schon darüber hinaus...
Früher habe ich immer alles hinterfragt, wieso jetzt nicht? Aber es ist glaub besser, wenn ich
nicht darüber nachdenke...

Turn my head
Off
Forever
Turn it off
Forever
Off forever
Turn it off forever


Aber das aller aller schlimmste Gefühl ist, wenn man selbsthass hat und jeden Quadratcentimeter der Hautoberfläche seiner Arme spürt...dieser Sog, der einem da mit reisst, nen mist zu tun...besch....

Vorletzte Woche lag ich fast jeden Abend mit diesem Gefühl im Bett 1-2 Stunden lang und betete dass die Müdigkeit schneller ist als mein dummes Hirn...dieser Wunsch ist zum Glück auch immer in Erfüllung gegangen.

Dieses Gefühl hat nachgelassen zum Glück...ich hab es "nur" noch jeden 2ten bis 3ten Tag...aber jedes mal wenn das scheiss Gefühl wieder da ist, wird dieser Sog nur noch klarer, bestimmender und stärker...

Wie lange kann ich dem noch wiederstehen? Ich weiss es nicht...ich weiss nur dass ich mit allen Mitteln kämpfe aber langsam keine einzige Spur Energie in mir mehr finde...

Ever blind

Donnerstag, 10. Juli 2008

can I scream please?

fallen, schreien, weg sein...

ewig zurückkehrender schmerz...

brauche luft zum atmen...

Mittwoch, 9. Juli 2008

schwimmen chapter one

Schwimmen…

Tauchen…

Schwimmen..

Land sehen…

Schwimmen, um ins Leben zu starten

Tauchen, um geprüft zu werden

Schwimmen, um zu kämpfen

Land sehen, um den inneren Frieden zu finden

Überleben heisst das Spiel…

Überleben…

Mittwoch, 20. Februar 2008

Zukunftsvisionen

Heute war der Arzttermin...

Das Ergebnis mal philosophisch:
Die Tür, wird sich öffnen...aber nur die Tür dieser Runde, dieser OP. Es wird noch ein Weilchen dauern aber ich werde Sie durchschreiten können. Die Tür meiner ganzen Krankengeschichte, werd ich nie öffnen können....ich werde eines Tages in einer ziemlichen Entfernung zur Tür in den Boden fest betoniert...mit der Sicht zur Tür...

...und jetzt realitätsgetreu:
Ich habe noch Schmerzen, aber ich hatte eine ganze Woche Pause vorletzte Woche. Das ist gut! Das ist sehr gut, es zeigt, dass es doch irgendwie hinauf geht, auch wenn ich momentan wieder neben der guten Spur mich taumle.
Ich habe noch ein bissschenSchmerzmittel und Narbensalbe bekommen, sonst kann ich einfach nur warten....warten, bis es besser wird. Es kann gut sein dass es noch weitere 3 Monate geht, bis ich schmerzfrei bin...aber der Zeitpunkt wird kommen.
Und mit Sicherheit wird es so sein, dass ich irgendwann versteifen muss...man kann mir nur nicht sagen wann. Ich will es gar nicht so genau wissen, es sollen einfach mind. 10 Jahre sein und das wird es auch...Ich will das Leben erleben und später darauf stolz sein, dass ich es gewagt habe Dinge zu tun, die mir Niemand zugetraut hat! Auch wenn der Niemand vielleicht sogar ich selbst bin...lieber intensiv und kurz, als lange und sinnlos!

Montag, 18. Februar 2008

Hmm...

Uaah übermorgen Arzttermin...ich will nicht hin...ich kenne doch meine Diagnose...

Und sonst sollte ich meinen Physioübungen mehr Beachtung schenken, auch wenn's extrem schmerzt...

Fühl mich nutzlos irgendwie....ein ewigdrehender Kreis...man sieht die Tür, bekommt den Türgriff manchmal schon zu spüren, aber dann wird einem die Klinke aus den Händen gerissen und landet irgendwo ganz weit weg und muss zuerst wieder die Orientierung finden, um von Neuem auf die Tür los zu rennen....diese Tür zu öffnen....ist ein wunderbarer Traum...nur glaube ich Meilen oder sogar ne Ewigkeit davon entfernt zu sein...

Freitag, 15. Februar 2008

Die Dummheit Hoch 3

Dienstag: Klein Humpi hatte sich Grosses vorgenommen: Endlich mal nen uralten Task auf der Arbeit zu erledigen. Es ging darum ein paar einzelne Kabel im Serverraum zu verlegen. Humpi hat es eine halbe Stunde gemacht und ist auf dem Stuhl rumgeturnt, um die Kabelkanäle zu erreichen.
Am Abend tat der Fuss ein wenig weh, aber Sie hatte sich dabei Nichts gedacht.

Mittwoch: Zur Arbeit gehen konnte sie gut. Sie beschäftigte sich mit Büroarbeiten. Also sie in den Mittag ging, machte sich der Fuss wieder ein wenig bemerkbar, aber dachte sich Nichts dabei.
Es wurde Abend, Humpi wollte in den Ausgang tanzen gehen, aber wusste eigentlich, dass sie nicht durfte. Sie liess sich auf ein Experiment ein und nahm die 600 Dosis Brufen ein. Aber dies natürlich erst eine halbe Stunde vor Aufbbruch, da sie gewusst hat, dass die Nebenwirkungen schon bald eintreten werden: die Schläfrigkeit.
Am Anfang tat ihr der Fuss noch weh aber schon bald nach ein bisschen Alk und Mediwirkzeiten später konnte Sie einenhalb Stunden am Stück tanzen ohne jeglichen Schmerz. So gut ging es Ihr noch nie.

Donnerstag: Humpi ging zur Arbeit. Ein bisschen Schmerzen hatte sie, aber sie waren harmlos. Es wurde Mittag, klein Humpi hatte Hunger. Sie stand auf, lief los und schon gleich hatte es sie schon fast umgehauen. Der Schmerz versteinerte Ihr Fuss regelrecht, so schlimm, wie sie es schon lange nicht mehr hatte. Da sie ja im Ausgang war und selbst dran Schuld war lief Sie weiter...im Pinguinen Watschelgang. Jeder Schritt war eine Qual, aber sie musste ja nach dem Mittag wieder bereit stehen für eine Arbeit, die sie schlussendlich auch nicht verrichten konnte. Sie gab dem Kabelziehen die Schuld, um den Ausgang zu vertuschen bei den Arbeitskollegen. Zum Glück bekam C. das nicht mit, weil er war auch dort im Ausgang und hat mich gesehen.

Freitag: Es ist Morgen. Humpi schreibt diesen Blogeintrag. Sie hat Angst zu versagen.

Samstag, 19. Januar 2008

die achterbahn des schmerzes

hmm schreiben wir wieder mal was!

also seit mehr als einem monat besuch ich fleissig die physiotherapie. hinzugehen hab ich meistens überhaupt keinen bock, aber danach fühl ich mich immer recht gut, weil ich was für meine gesundheit gemacht habe.

ich muss irgendwie nur noch zweimal gehen, aber meine physiotherapeutin muss noch was mit meinem doc abklären, evt. werdens noch mehr sitzungen. mal schauen.

das einzige was mich momentan plagt ist ein stechender schmerz, der mir seit einer woche das leben schwer macht. genau dann wenn ich immer mein es wäre besser geworden, kommt das bösartige ding wieder zurück. ihr könnts euch etwa so vorstellen: jemand würde euch bei jedem schritt nen nadel in euren fuss setzen...

aber sonst läuft das mit dem laufen schon viel besser...hab nur manchmal so rückfallphasen, wo ich wieder vermehrt dur die gegend "humple". was ich noch üben muss ist das treppen-abwärts-gehn-mit-zweibeinigem-wechsel. ich kanns momentan nicht, aber wirds hoffentlich wieder in mein hirn reinprügeln können. das "normale" treppengehn hab ich damals sowieso erst mit zwölf gelernt.