Freitag, 15. Februar 2008

Die Dummheit Hoch 3

Dienstag: Klein Humpi hatte sich Grosses vorgenommen: Endlich mal nen uralten Task auf der Arbeit zu erledigen. Es ging darum ein paar einzelne Kabel im Serverraum zu verlegen. Humpi hat es eine halbe Stunde gemacht und ist auf dem Stuhl rumgeturnt, um die Kabelkanäle zu erreichen.
Am Abend tat der Fuss ein wenig weh, aber Sie hatte sich dabei Nichts gedacht.

Mittwoch: Zur Arbeit gehen konnte sie gut. Sie beschäftigte sich mit Büroarbeiten. Also sie in den Mittag ging, machte sich der Fuss wieder ein wenig bemerkbar, aber dachte sich Nichts dabei.
Es wurde Abend, Humpi wollte in den Ausgang tanzen gehen, aber wusste eigentlich, dass sie nicht durfte. Sie liess sich auf ein Experiment ein und nahm die 600 Dosis Brufen ein. Aber dies natürlich erst eine halbe Stunde vor Aufbbruch, da sie gewusst hat, dass die Nebenwirkungen schon bald eintreten werden: die Schläfrigkeit.
Am Anfang tat ihr der Fuss noch weh aber schon bald nach ein bisschen Alk und Mediwirkzeiten später konnte Sie einenhalb Stunden am Stück tanzen ohne jeglichen Schmerz. So gut ging es Ihr noch nie.

Donnerstag: Humpi ging zur Arbeit. Ein bisschen Schmerzen hatte sie, aber sie waren harmlos. Es wurde Mittag, klein Humpi hatte Hunger. Sie stand auf, lief los und schon gleich hatte es sie schon fast umgehauen. Der Schmerz versteinerte Ihr Fuss regelrecht, so schlimm, wie sie es schon lange nicht mehr hatte. Da sie ja im Ausgang war und selbst dran Schuld war lief Sie weiter...im Pinguinen Watschelgang. Jeder Schritt war eine Qual, aber sie musste ja nach dem Mittag wieder bereit stehen für eine Arbeit, die sie schlussendlich auch nicht verrichten konnte. Sie gab dem Kabelziehen die Schuld, um den Ausgang zu vertuschen bei den Arbeitskollegen. Zum Glück bekam C. das nicht mit, weil er war auch dort im Ausgang und hat mich gesehen.

Freitag: Es ist Morgen. Humpi schreibt diesen Blogeintrag. Sie hat Angst zu versagen.

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